Analyse ethischer Dilemmata im Handel und in der Gewürzproduktion in Deutschland.
Kohärenzkoeffizient Ethik
Komplexität hohe Szenarien in der Branche. Stufe: Maximaler Druck (MCA 10.0).
Ein Gewürzlieferant fordert den Zusatz chemischer Zusatzstoffe zur Verlängerung der Produkthaltbarkeit, obwohl dies im Widerspruch zu den Lebensmittelsicherheitsvorschriften in Deutschland steht.
Ein Unternehmen wird unter Druck gesetzt, die Herkunft von Gewürzen zu fälschen, um den Umsatz zu steigern, obwohl es weiß, dass dies die Verbraucher über die Qualität und Nachhaltigkeit des Produkts irreführen könnte.
Ein Gewürzimporteur stellt fest, dass seine Lieferanten in Entwicklungsländern Arbeitskräfte ausbeuten, steht jedoch unter Profitdruck, um diese Verträge einzuhalten.
Eine Gruppe von Gewürzhändlern wird gebeten, sich an einem Preistreiberei-Programm zu beteiligen, aber einer von ihnen weigert sich, mitzumachen, und riskiert damit seine Position auf dem Markt.
Ein Gewürzunternehmen wird unter Druck gesetzt, auf seinen Etiketten keine Angaben zur Herkunft der Zutaten zu machen, lehnt dies jedoch ab und legt Wert auf Transparenz und Verbrauchervertrauen.
Ein Gewürzhersteller steht unter dem Druck, seine Geschäftstätigkeit auszuweiten, was zu erheblichen Umweltschäden führen könnte, beschließt jedoch, angesichts der deutschen Umweltgesetze diesem Druck nicht nachzugeben.
Deutsche Gesetze, darunter die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Lebensmittelsicherheit und das Verbraucherschutzgesetz, verpflichten Unternehmen zu ethischem und transparentem Handeln. Auch der Schutz der Arbeitnehmerrechte und die ökologische Nachhaltigkeit sind Grundprinzipien der deutschen Gesetzgebung.