Ethische Dilemmata, mit denen psychiatrische Fachkräfte am Arbeitsplatz konfrontiert sind.
Kohärenzkoeffizient Ethik
Komplexität hohe Szenarien in der Branche. Stufe: Maximaler Druck (MCA 10.0).
Ein Therapeut entdeckt, dass ein Klient plant, einem Kollegen Schaden zuzufügen. Der Therapeut muss entscheiden, ob er Vertraulichkeit wahren oder das Management auf die Bedrohung aufmerksam machen möchte.
Ein Arzt wird vom Management unter Druck gesetzt, seinen Mitarbeitern Medikamente zu verschreiben, um die Produktivität zu steigern, obwohl er weiß, dass dies nicht der ideale Ansatz für die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter ist.
Ein Vorgesetzter muss die Leistung eines Mitarbeiters bewerten, der wegen einer Depression behandelt wird. Er fühlt sich unter Druck gesetzt, eine negative Bewertung abzugeben, weiß aber, dass die Gesundheit des Mitarbeiters an erster Stelle steht.
Ein Psychologe ist mit mehreren Krisenfällen gleichzeitig konfrontiert und muss entscheiden, wen er zuerst behandelt, wohl wissend, dass dies Auswirkungen auf die Genesung anderer haben könnte.
Ein Fachmann wird unter Druck gesetzt, die Diagnose eines Mitarbeiters dem Personal mitzuteilen, mit der Begründung, dies würde das Verständnis und die Unterstützung verbessern, aber die Privatsphäre des Mitarbeiters verletzen.
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken und das seinen Mitarbeitern angebotene Programm zur psychischen Gesundheit abzuschaffen, obwohl es weiß, dass dies die psychischen Gesundheitsprobleme der Mitarbeiter verschlimmern könnte.
Die dargestellten Situationen spiegeln die ethischen Dilemmata wider, denen sich Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit gegenübersehen, die Vertraulichkeit, Sicherheit und organisatorischen Druck in Einklang bringen müssen. Auch das Allgemeine Datenschutzgesetz (LGPD) und der Berufsethikkodex sind in diesen Situationen relevant.